Das Dschungelbuch

(AG 2004/2005)

Wenn es am Dienstagnachmittag in unserer Schule tierisch zuging, dann probte unsere Musical AG. Mit 20 Schülerinnen und Schülern übte Frau Wittenbreder-Molloisch intensiv die Geschichte vom Dschungelbuch. Der Menschenjunge Mogli wird von den Wölfen aufgezogen und muss vor dem gefährlichen Tiger Shir Khan fliehen. Dabei erlebt er mit seinem Bärenkumpel Balu und seinem Freund Baghira viele Abenteuer. Textfeld:

Mit viel Musik und gemeinsamen Tanzeinlagen erzählte die Musical AG die Erlebnisse von Mogli. Seit September 2004 wurde deshalb regelmäßig geprobt. Tanzen, Texte lernen und Schauspielern war nämlich gar nicht so leicht. Es machte aber Spaß, gemeinsam Musikstücke einzuüben, Kostüme auszusuchen und Ideen auszuprobieren.

Beim Spielen vor Publikum musste man sich ja auch schon etwas trauen. Alle fieberten deshalb der Premiere – das ist die 1. Vorstellung – am 23.04.2005 auf unserem Schulfest entgegen. Um noch intensiver üben zu können, gab es am 11. und 12.03.2005 ein Probenwochenende mit Übernachtung in der Turnhalle.

Alle freuten sich schon darauf, wenn zum Schulfest der Panther Baghira über die Bühne schleicht.

 

Baghira, der schwarze Panther erzählt

Am Anfang des Schuljahres habe ich mich für die Musical AG gemeldet. Wir wollten das Dschungelbuch einüben. Zuerst einmal haben wir die Rollen ausgewählt. Es war ziemlich schwierig, die Rolle des schwarzen Panthers zu bekommen, denn diese Rolle wollte ja nicht nur ich.

Textfeld:

Die Proben waren super, wir haben viel gelacht. Frau Wittenbreder hat uns beim Einüben des Stückes geholfen.

Die Übernachtung beim Probenwochenende war toll. Zum Abendbrot gab es Pizza und zum Frühstück Brötchen.

Die Generalprobe war dann sehr aufregend. Die Bühne war toll mit Pflanzen und Blüten geschmückt.

Meine Rolle konnte ich gut und die Aufführung hat dann auch Spaß gemacht.

 

Am Schulfest war ich sehr aufgeregt. Nachdem ich geschminkt war, habe ich mich zuerst richtig über mein Aussehen erschrocken. Dann hat es mir doch gefallen. Hinter den Kulissen konnte ich vor Aufregung nicht sprechen. Mein Mutter hat ja hinter der Bühne mitgeholfen, deshalb war es doch nicht so schlimm für mich.
Als das Stück begann, musste ich als erste auf die Bühne. Meine Beine haben so gezittert, dass ich dachte: „Jetzt breche ich zusammen!“
Immer wenn ich hinter die Bühne kam, musste ich etwas trinken, denn ich hatte das Gefühl, ich könnte gleich nicht mehr sprechen.
Insgesamt war es eine schöne Zeit und eine spannende Aufführung! 

Lara Berger 

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